Schwarzwald 2002: Titisee, Triberg, Hornberg, Schramberg, Schauinsland, Belchen
Titisee, Triberger Wasserfälle, Schauinsland, Belchen -- alles bekannte Schwarzwaldorte. Und dorthin geht es heute.
In Kürze:
Todtnau, Feldberg, Bruderhalde, Titisee, Fallerhof, Buchenbach, Stegen, St. Peter, Waldkirch, Denzlingen, Glottertal, St. Märgen, Neukirch, Altglashütte, Wildgutach, Furtwangen, Triberg, Schonach i.S., Oberprechtal, Hornberg, Schramberg, St. Georgen, Unterkirnach, Vöhrenbach, Neustadt, Titisee, B31, Freiburg, Schauinsland, Branden, Belchen, Todtnau, Aftersteg
Strecke: 365 km
Dauer:
7,5h
Gefahren am
08.08.02
Im Detail:
In Todtnau nehmen wir diesmal den Feldberg von der anderen Seite. Nur oben auf der Spitze lichtet sich der Nebel und die Sonne blitzt durch die Schwaden.
Vor
dem Ort Titisee biegen wir am „grünen“ Schild „Bärental“ links ab
nach Bruderhalde. Durch etwas Wald führt die Straße am Hang entlang.
Nur hin und wieder erheischt man einen kurzen Blick ins Tal und
wartet auf den Begin des Sees. Erst kurz vorm Ort bei einem Gasthaus ist es so weit. Bis hinein nach Titisee ist es nicht mehr
weit. Vorbei am Schwimmbad und man befindet sich mitten im Ort mit
allem Möglichen was dazu gehört. In der Ortsmitte schlagen wir einen
Haken nach links und halten uns kurz später links nach Triberg auf
die B31 und danach mit gleichem Ziel auf die B500 in Richtung
Norden. Kurze Waldstücke wechseln sich mit satt grünen Grasmatten
auf der mäßig befahren Strasse ab. Ein schöne Landschaft!
In Turnach biegen wir links ab nach Buchenbach. Super, wie sich die K4907 dem Hang anschmiegt. „Sehr schön zu fahren, sehr schöne Landschaft, weit zu schauen“, höre ich an dieser Stelle beim Schreiben dieser Zeilen vom Diktiergerät.
Am Ortsende von Buchenbach fahren wir links ab nach Unterriebenbach auf die Burger Straße. In Burg biegen wir rechts ein in die Mühlenstraße und weiter geht’s nach Stegen. Hier biegen wir rechts ab nach Lindenberg (kleiner Wanderwegweiser), dann rechts in die Rechtenbachstraße, dann nochmals rechts Richtung Freiburg in die Reichlegasse. In Stegen fahren wir rechts Richtung Eschbach und erreichen wieder bekanntere Straßen.
Bei Eschbach verlassen wir das Tal und freuen uns auf bergigere
Strecken. Grasflächen, Waldabschnitte und eine Menge Kurven sorgen
wieder fürs richtige Schwarzwald-Feeling. In Sankt-Peter halten wir
uns zuerst Richtung Glottertal, kurz später Richtung Waldkirch/Kandel.
Kurve an Kurve fahren wir durch Laubwald. Ab und zu eine Kehre.
Leider ist der Belag noch etwas feucht und strotzt vor Vergussfugen.
Auf der „Panoramastraße“ klettern wir hoch zum Kandel. Selten erlauben die Wipfel einen eingeschränkten Blick in Tal .
Nach dem Gipfel wird die Straße schmäler und kurz danach nochmals schlechter. Im Tal angekommen fahren wir erst mal in den Ort Waldkirch und später auf die 294 Richtung Freiburg bis zur Ausfahrt Glottertal. Erst kommen wir an Weinfeldern vorbei, dann in den langgezogenen Ort Glottertal. Erst nach dem Ort gibt’s wieder richtig Kurven und es geht bergauf bis Sankt Peter. Hier fahren wir diesmal geradeaus weiter nach St. Märgen. Eine recht schöne, leider auch stärker befahrene Straße schlängelt sich am Hang entlang.
In St. Märgen folgen wir der Strasse links nach Triberg. Wieder an der 500 angekommen halten wir uns ebenfalls links nach Triberg. Wir fahren jedoch nicht schnellst möglich dorthin sondern machen bei Neukirch noch einen Abstecher nach links, hinunter zum Hexenloch. Die Strecke wird schnell schmäler und führt hinunter in die Schlucht. Es wird kühl und feucht. Links der Bach, rechts Felsen. Manchmal öffnet sich das Tal, verengt sich aber schnell wieder. Zum Rasen ist die Strecke nix. Zu eng, zu unübersichtlich. Dafür landschaftlich äußert reizvoll. An der Kreuzung fahren wir nach Wildgutach. Jetzt wird’s noch mal einen Tick schmäler. Zwischen Bach und Hang zwängt sich das Sträßchen durch die Schlucht. Zwei Autos nebeneinander: ausgeschlossen. Schon wenn uns auf der Pan ein Auto begegnet wird’s schon eng. An der Kreuzung nach Wildgutach fahren wir rechts auf die L173, Richtung Furtwangen/Gütenbach. Bis Gütenbach machte die Fahrerei verdammt viel Spaß, nachdem wir erst mal den Pulk hinter dem Laster gepackt hatten.
Vorbei an den Firmen Hanhart (Stoppuhren) und Faller (Modellbauhäuser) geht’s durch Furtwangen nach Triberg. Über die Katharinenhöhe erreichen wir Schönwald und kommen an den Triberger Wasserfällen vorbei in den gleichnamigen Ort. Die Wasserfälle sind weithin bekannt. Absteigen und ansehen. Der kleine Marsch vom Parkplatz und das Eintrittsgeld lohnen sich auf jeden Fall.
In
Triberg geht’s, noch bevor man den Ort richtig erreicht, links ab
nach Schonach. Vorbei kommt man an der einer der weltgrößten
Kuckucksuhren, die gegen Obulus besichtigt werden kann. Die Krähe,
die regelmäßig aus ihrem Türchen glotzt ist eigentlich nichts gegen
das Holzuhrwerk im Inneren. Der Besitzer erklärt auch gerne die
Funktion.
Die weltgrößte Cuckoo-Clock gibt’s nördlicher an der E531 am Ortsende. Allerdings wurde diese einfach an den Giebel eines Ladens gedengelt. Den Charme der erstgenannten besitzt sie nicht.
Nach Schonach ist die Wilhelmshöhe schnell erklommen. Eine tolle Strecke bis hinunter nach Oberprechtal. Im Ort halten wir uns rechts nach Gutach, biegen an der B33 aber links ab nach Hornberg. In Hornberg folgen wir der Ausschilderung nach Schramberg. Hier halten wir uns rechts Richtung St. Georgen auf der „Deutschen Uhrenstraße“.
Seit Hornberg ist der Belag selten perfekt. Nach Schramberg gibt es hin und wieder schöne Abschnitte. Jedenfalls aber Kurven.
In
St. Georgen fahren wir Richtung Villingen-Schwenningen, dann rechts
Offenburg/Triberg, dann links nach Furtwangen, etwas später links
nach Oberkirnach. Das Kirnachtal ist nicht sonderlich eng.
Aber schön zu fahren. Im Ort halten wir uns links Richtung
Vöhrenbach. Hier kommt wieder eine landschaftlich schöne Strecke. In
Vöhrenbach und danach folgen wir der Ausschilderung Richtung
Titisee. Vorbei am Linachstausee erreichen wir Eisenbach. Verstreute
Häuser ziehen sich über eine große Fläche am Berg hin.
Den neuen Belag nach Eisenbach trauen wir noch nicht. Nicht zuletzt weil es gerade auf zu regnen hörte. Ein weites Panorama hinunter auf Neustadt rückt sich in Bild. In Neustadt geht’s weiter Richtung Titisee auf die B31. Leider hängen wir immer wieder hinter LKWs hinunter ins Höllental fest. Hier führt die 31 kurzzeitig vierspurig durch die Felsen.
Der weitere Verlauf bis Ebnet war eine Schleicherei. Eine Reihe von feststehenden Blitzgeräten (auch in kürzesten Abständen) vor Freiburg zügeln den Verkehr zusätzlich. In Freiburg fahren wir Richtung Schauinsland und nehmen zum zweitenmal die Bergstrecke, die nicht an Wochenden und Feiertagen mit Motorrädern befahren werden darf. Nach der Höhe biegen wir wieder rechts ab und kommen wieder über den Belchen. Anfangs ein kleineres Sträßchen als die Schauinsland-Strecke, aber nicht schlecher und kaum Verkehr. Im späteren Verlauf genial! Über Aiter und nach kommen wir nach Hause in Aftersteg.
Fazit: Diesmal war es Schwarzwald pur. Auf die gleichnamige (imaginäre) Klinik kann man verzichten. Lieber nimmt man sich dafür Zeit, die Triberger Wasserfälle anzusehen.
Copyright 2002-2006, Harald Meyer, 96193 Wachenroth. Letzte Änderung 11.11.06